Nahrungsergänzungsmittel – wann sie helfen, wann sie schaden und warum die meisten Menschen sie falsch einnehmen

Wenn du glaubst, dass ein Nahrungsergänzungsmittel nicht schaden kann, nur weil man es ohne Rezept kaufen kann, dann ist es Zeit, mit diesem Mythos aufzuräumen.

Heute reicht es, soziale Medien zu öffnen. Schon nach wenigen Minuten findest du Empfehlungen für Vitamine, Mineralstoffe, Probiotika, Kollagen oder „Wunderkapseln“. Sie versprechen mehr Energie, ein stärkeres Immunsystem, eine bessere Fruchtbarkeit oder eine gesündere Schwangerschaft. Das Problem ist: Die meisten dieser Empfehlungen beruhen auf Marketing und persönlichen Erfahrungen – nicht auf wissenschaftlichen Beweisen.

Nahrungsergänzungsmittel gehören heute für viele Menschen zum Alltag. Viele nehmen sie „zur Sicherheit“ ein oder weil Freundin oder ein Influencer sie empfohlen hat. Sie glauben, dass mehr Vitamine automatisch mehr Gesundheit bedeuten. Leider stimmt das nicht. Nahrungsergänzungsmittel ohne klaren Grund einzunehmen, ist oft unnötig, teuer und kann sogar schaden.

Als Ernährungsberaterin arbeite ich jeden Tag mit Paaren, die sich ein Kind wünschen, mit Schwangeren, stillenden Müttern sowie Eltern von Babys und Kleinkindern. Ich sehe oft Menschen, die gleichzeitig vier, fünf oder sogar noch mehr Nahrungsergänzungsmittel einnehmen – obwhol sie sie gar nicht brauchen und ohne fachliche Beratung.

Ich schreibe diesen Artikel nicht, um dich davon zu berzeugen, dass Nahrungsergänzungsmittel schlecht sind. Im Gegenteil. Sie können sehr hilfreich sein – aber nur dann, wenn es einen guten Grund für ihre Einnahme gibt. Genau das ist die wichtigste Botschaft, die ich dir mitgeben möchte.

Was sind Nahrungsergänzungsmittel?

Nahrungsergänzungsmittel enthalten Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren, Fettsäuren, Pflanzenextrakte, Probiotika und andere Stoffe. Sie sollen die normale Ernährung ergänzen. Viele vergessen, dass ein Nahrungsergänzungsmittel kein Medikament ist. Im Gegensatz zu Medikamenten dient es nicht nur zu Behandlung von Krankheiten. Außerdem muss es vor dem Verkauf nicht die gleichen strengen Wirksamkeitsprüfungen durchlaufen wie ein Medikament. Nur weil es leicht erhältlich ist, bedeutet das also nicht, dass jeder Mensch es braucht.

Betrachte Nahrungsergänzungsmittel als ein Werkzeug. Ein Werkzeug kann sehr nützlich sein – aber nur, wenn man es wirklich braucht.

Wenn etwas natürlich ist – ist es dann automatisch sicher?

Nein.

Das ist einer der häufigsten Irrtümer. Natürlich bedeutet nicht automatisch sicher. Pflanzliche Präparate und Nahrungsergänzungsmittel können Nebenwirkungen verursachen, die Wirkung von Medikamenten beeinflussen oder das Risiko für Komplikationen erhöhen.

Besonders vorsichtig sollte man sein, wenn eine Schwangerschaft geplant ist, während der Schwangerschaft und in der Stillzeit. Manche Stoffe gelangen über die Plazenta oder die Muttermilch zum Kind und können seine Entwicklung beeinflussen. Deshalb sollte jedes Nahrungsergänzungsmittel in dieser zeit individuell beurteilt werden. Man sollte es nicht einfach einnehmen, nur weil man im Internet oder in den sozialen Medien eine Empfehlung gesehn hat.

Warum nehme heute fast alle Nahrungsergänzungsmittel?

Manche möchten ihr Immunsystem stärken. Andere wünschen sich mehr Energie, eine bessere Fruchtbarkeit oder eine gesündere Schwangerschaft. Die Wissenschaft zeigt jedoch, dass die regelmäßige Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln bei gesunden Menschen meistens keinen Nutzen bringt, wenn kein tatsächlicher Bedarf besteht. Ein solcher Bedarf sollte durch Laborwerte oder von einer Ernährungsfachkraft oder einem Arzt festgestellt werden.

Einfach gesagt: Wenn dir kein bestimmter Nährstoff fehlt und keine besondere Situatuon vorliegt, in der Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sind, werden sie oft nicht das bewirken, was die Werbung verspricht.

Mehr ist nicht besser

Das ist vielleicht die wichtigste Botschaft dieses Artikels. Unser Körper funktioniert nicht nach dem Motto: Wenn wenig gut ist, dann ist viel noch besser.

Zu viele Vitamine oder Mineralstoffe können unerwünschte Folgen haben. Zum Beispiel:

  • Zu viel Vitamin A kann in der Schwangerschaft die Entwicklung des ungeborenen Kindes schädigen.
  • Zu viel Eisen kann bei Menschen ohne Eisenmangel Verdauungsbeschwerden verursachen.
  • Zu viel Jod kann die funktion der Schilddrüse stören.
  • Zu viel Selen kann zu Vergiftungserscheinungen führen.

Deshalb sollte die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln immer auf der Ernährung, dem Gesundheitszustand, den Laborwerten und den persönlichen Bedürfnissen beruhen.

Wann sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

Nahrungsergänzungsmittel können sehr hilfreich sein. In manchen Situationen sind sie sogar notwendig. Zum Beispiel bei:

  • Einem durch Laborwerte bestätigten Vitamin- oder Mineralstoffmangel
  • einem erhöhten Nährstoffbedarf
  • Kinderwunsch und Schwangerschaft, wenn bestimmte Nährstoffe nach den fachlichen Empfehlungen eingenommen werden sollen
  • Bestimmten chronischen Erkankungen
  • Einer stark eingeschränkten Ernährung
  • Einer verminderten Aufnahme von Nährstoffen im Körper

In diesen Fällen sind Nahrungsergänzungsmittel kein Trend, sondern ein wichtiger Teil einer guten ernährungsmedizinischen Betreuung.

Wann werden sie zum Problem?

Ein Problem entsteht, wenn wir selbst dir Rolle von Arzt, Ernährungsberater und Apotheker übernehmen.

Wir kaufen Nahrungsergänzungsmittel, weil wir Werbung gesehen haben. Wir kombinieren mehrere Produkte mit den gleichen Inhaltsstoffen. Wir wissen oft nicht, wie hoch die tatsächliche Menge der einzelnen Stoffe ist. Gleichzeitig glauben wir, dass ein Produkt ohne Rezept nicht schaden kann.

Dadurch steigt das Risiko, zu viele einzelne Nährstoffe aufzunehmen. Auch unerwünschte Wechselwirkungen mit Medikamenten sind möglich. Außerdem geben viele Menschen unnötig viel Geld dafür aus.

Nahrungsergänzungsmittel sollten genau das sein, was ihr Name sagt: eine Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung und einem gesunden Lebensstil – und kein Ersatz dafür.

Kinderwunsch? Wann sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll – und wann füllen sie nur die Schublade?

Wenn du versuchst, schwanger zu werden, hast du wahrscheinlich schon einmal Sätze wie diese gehört:

„Dieses Nahrungsergänzungsmittel hat mir geholfen.“
„Ohne dieses Vitamin gibt es keine guten Eizellen.“
„Mein Mann hat diese Kapseln genommen und seine Werte wurden sofort besser.“

Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel bei Kinderwunsch ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Fast täglich kommen neue Produkte auf den Markt. Sie versprechen eine bessere Qualität der Eizellen, mehr Spermien oder eine schnellere Schwangerschaft. Wenn man das Marketing beiseitelässt und sich die wissenschaftlichen Beweise anschaut, sieht die Realität jedoch anders aus.

Nahrungsergänzungsmittel behandeln nicht die Ursache einer Unfruchtbarkeit. Wenn es einen medizinischen Grund gibt, warum eine Schwangerschaft nicht eintritt – zum Beispiel einen Eisprungstörung, Endometriose, eine verminderte Eierstockreserve, eine Erkrankung der Schilddrüse oder eine deutlich eingeschränkte Samenqualität –, dann kann ein Nahrungsergänzungsmittel dieses Problem nicht lösen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass Nahrungsergänzungsmittel keine Rolle spielen. Sie können sinnvoll sein – aber nur als Teil eines ganzheitlichen Konzepts. Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung, ein gesunder Lebensstil und eine medizinische Behandlung, wenn sie notwendig ist.

Folsäure ist nicht „nur noch ein Vitamin“

Im Gegensatz zu vielen anderen Nahrungsergänzungsmitteln ist der Nutzen von Folsäure klar belegt. Deshalb wird Frauen, die eine Schwangerschaft planen, empfohlen, bereits vor der Schwangerschaft mit der Einnahme von Folsäure zu beginnen und sie in der frühen Schwangerschaft weiter einzunehmen. So kann das Risiko für Fehlbildungen des Neuralrohrs beim Kind gesenkt werden.

Da sich das Neuralrohr bereits sehr früh schließt, oft bevor eine Frau weiß, dass sie schwanger ist, sollte man mit der Einnahme von Folsäure nicht bis zu einem positivn Schwangerschaftstest warten.

Und was ist mit Multivitaminen?

Hier gibt es keine Antwort, die für alle Menschen gilt.

Wer scih abwechslungsreich ernährt und keinen nachgewiesenen Vitamin-oder Mineralstoffmangel hat, braucht oft keine Multivitaminpräparate. Sie bringen in diesem Fall meist keinen zusätzlichen Nutzen.

Bei Menschen mit einem erhöhten Nährstoffbedarf oder einem nachgewiesenen Mangel können gezielt ausgewählte Nahrungsergänzungsmittel dagegen ein wichtiger Teil der Ernährungsversorgung sein. Mit anderen Worten: Die Empfehlung richtet sich nicht nach Werbung oder Erfahrungen aus dem Internet. Sie richtet sich nach der Person, die vor mir sitzt.

Nahrungsergänzungsmittel können eine Unterstützung sein, aber sie sind keine Wunderlösung.

Eine individuelle Beratung ist immer die bessere Wahl. Es gibt kein allgemeines Paket an Nahrungsergänzungsmitteln, das für alle Frauen oder alle Männer passt.

Vor einer Empfehlung möchte ich immer wissen:

  • Wie sieht deine Ernährung aus?
  • Gibt es einen durch Laboruntersuchungen bestätigten Mangel?
  • Hast du eine chronische Erkrankung?
  • Nimmst du Medikamente?
  • Wie ist dein Körpergewicht?
  • Rauchst du?
  • Wie viel bewegst du dich?
  • Wie schläfst du?

Erst dann kann man beurteilen, ob ein Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll ist oder nur in der Schublade landet.

Denn das Ziel ist nicht, möglichst viele Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Das Ziel ist, nur das einzunehmen, was dein Körper wirklich braucht.

Schwangerschaft, Stillzeit, Babys und Kleinkinder – wann sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll und wann nicht?

Die Schwangerschaft und die ersten Lebensjahre eines Kindes sind eine Zeit, in der Eltern alles für die Gesundheit ihres Kindes tun möchten. Ich kann dieses Gefühl sehr gut verstehen. Leider, sind werdende Eltern gerade in dieser Zeit oft das Ziel von aggressiver Werbung. Das eine Produkt verspricht ein „intelligenteres Baby“, das nächste ein „stärkeres Immunsystem“, das dritte „mehr Milch“ und das vierte „alle Vitamine, die dein Kind braucht“.

Die Wahrheit ist viel einfacher.

Mehr Nahrungsergänzungsmittel bedeuten nicht automatisch eine gesündere Schwangerschaft oder ein gesünderes Kind. Die Schwangerschaft ist nicht die richtige Zeit für Experimente. Jede Entscheidung über Nahrungsergänzungsmittel sollte auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, dem Gesundheitszustand der Schwangeren, den Laborwerten und der Empfehlung einer Fachperson beruhen. Der Grund ist einfach: Was du zu dir nimmst, wirkt nicht nur auf deinen Körper. Bestimmte Stoffe können über die Plazenta zum Kind gelangen und seine Entwicklung beeinflussen.

Deshalb stellt sich immer die gleiche Frage: Gibt es einen echten Nutzen, der größer ist als das mögliche Risiko?

Wenn ja, kann eine Nahrungsergänzung sinnvoll sein. Wenn nicht, gibt es keinen Grund, ein weiteres Produkt einzunehmen.

Können Nahrungsergänzungsmittel Komplikationen in der Schwangerschaft verhindern?

Dieses Thema wird intensiv erforscht. Die bischerigen wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen, dass bestimmte Vitamine und Mineralstoffe für Frauen mit einem Nährstoffmangel oder einem erhöhten Risiko für bestimmte Schwangerschaftskomplikationen sinnvoll sein können.

Es gibt jedoch keine Belege dafür, dass die Einnahme vieler Nahrungsergänzungsmittel bei jeder Schwangeren Komplikationen verhindern kann. Genau deshalb sollten Empfehlungen immer individuell sein.

Und was gilt während der Stillzeit?

Auch hier gibt es keine allgemeine Regel. Muttermilch ist für die meisten Babys weiterhin die beste Ernährung. Die Ernährung der Mutter ist vor allem für ihre eigene Gesundheit und ihre Nährstoffversorgung wichtig.

Wenn eine stillende Frau einen nachgewiesenen Mangel an einem bestimmten Nährstoff hat oder zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehört, kann eine Nahrungsergänzung sinnvoll sein. Viele Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, nur damit die Muttermilch „besser“ oder „hochwertiger“ wird, ist jedoch wissenschaftlich nicht belegt.

Brauchen Babys Nahrungsergänzungsmittel?

Das Angebot an Produkten für Babys ist heute riesig. Sirupe, Vitamine, Probiotika, Omega-3-Fettsäuren, pflanzliche Präparate,… Dadurch kann leicht der Eindruck entstehen, dass ein Baby ohne diese Produkte nicht richtig wachsen kann.

Aber das stimmt nicht.

Ein gesundes Baby, das richtig ernährt wird, braucht in den meisten Fällen nicht viele Nahrungsergänzungsmittel.

Es gibt bestimmte Situationen, in denen bestimmte Nahrungsergänzungsmittel nach den Empfehlungen  der Kinderheilkunde sinnvoll sind. Das ist aber nicht dasselbe wie einem Baby regelmäßig alles zu geben, was in der Apotheke angeboten wird. Das gleiche Prinzip gilt auch nach dem ersten Lebensjahr.

Wenn ein Kind normal wächst und sich entwickelt, abwechslungsreich isst und kein erhöhtes Risiko für einen Nährstoffmangel hat, sind Nahrungsergänzungsmittel meistens nicht notwendig.

Vielen Eltern möchten das „Immunsystem“ ihres Kindes mit Vitaminen stärken. Ich kann diesen Wunsch sehr gut verstehen. Aber kein Sirup kann das ersetzen, was langfristig wirklich wichtig ist: eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, Zeit an der frischen Luft und Bewegung.

Wie sehe ich Nahrungsergänzungsmittel?

Ich werde oft gefragt, ob ich für oder gegen Nahrungsergänzungsmittel bin. Meine Antwort ist immer dieselbe: Weder noch.

Nahrungsergänzungsmittel können sehr hilfreich sein, wenn es einen guten und klaren Grund dafür gibt. Genau deshalb empfehle ich sie auch meinen Klientinnen, wenn ich nach einer Beratung feststelle, dass sie sinnvoll sind.

Ich selbst nehme sie auch. Aber nicht das ganze Jahr über und nicht, weil ein bestimmtes Produkt in den sozialen Medien gerade beliebt ist. Ich nehme sie gezielt, für einen bestimmten Zeitraum und für einen bestimmten Bedarf.

Genau das empfehle ich auch meine Klientinnen: Ein Nahrungsergänzungsmittel sollte einen konkreten Zweck haben und nicht einfach ohne wirklichen Grund Teil der täglichen Routine sein.

Auf der anderen Seite gibt es viele Produkte, bei denen die Werbung viel mehr verspricht, als wissenschafltich belegt ist. Deshalb bin ich überzeugt, dass die Entscheidung für oder gegen ein Nahrungsergänzungsmittel nach einer fachlichen Beratung getroffen werden sollte – und nicht aufgrund von Werbung oder aktuellen Trends.

Bevor du ein neues Nahrungsergänzungsmittel kaufst, stelle dir diese fünf Fragen:

  • Weiß ich, warum ich es einnehmen möchte?
  • Gib es einen echten Grund dafür oder folge ich nur Empfehlungen aus dem Internet?
  • Gibt es gute wissenschaftliche Belege dafür, dass es mir in meiner Situation helfen kann?
  • Nehme ich bereits ein anderes Produkt mit ähnlichen Inhaltsstoffen?
  • Habe ich darüber mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Ernährungsfachkraft gesprochen?

Wenn du die meisten Fragen nicht klar beantworten kannst, ist es vielleicht die beste Entscheidung, den Geldbeutel noch eine Weile geschlossen zu lassen.

Wenn es eine Botschaft gibt, die du nach dem Lesen dieses Artikels mitnehmen sollst, dann diese:

Nahrungsergänzungsmittel sind weder Helden noch Bösewichte.

Sie sind ein Werkzeug.

Wenn sie zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Dosierung und aus einem guten Grund eingesetzt werden, können sie ein wertvoller Teil der Gesundheitsvorsorge sein.

Wenn wir sie jedoch einfach ohne klare Begründung und ohne fachliche Beratung einnehmen, können sie völlig unnötig sein, das Haushaltsbudget belasten und manchmal sogar der Gesundheit schaden.

Lass nicht zu, dass Werbung, Influencer oder Trends über deine Gesundheit entscheiden.

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Denn deine Gesundheit, eine Schwangerschaft und der Weg zur Elternschaft verdienen eine individuelle Betreuung und Empfehlungen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen – und nicht auf Versprechen aus den sozialen Medien.